India - Diary

Mein Online-Tagebuch zu meinem Fachhochschul-Praxissemester in Indien bei der Firma "DaimlerChrysler Research and Technology India Private Ltd."

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Kammerjägeraktion - Insgesamt rund 7,5h Arbeit !

alex | 14 August, 2005 14:59

Nachdem wir heute Nacht 2 Mega-Kakerlaken gekillt haben sind wir der Sache auf den Grund gegangen:
Unser toller Office-Boy der hier alle 2-3 Tage putzen kommt war so intelligent und hat unseren Müll in den Küchenschränken die
wir normalerweise nicht benutzen deponiert. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für unsere unerwünschten Kollegen. Nachdem
wir heute morgen um 3:00 2 Stunden lang Gift gesprüht und Abfall entsorgt haben sind wir dann totmüde ins Bett. Allein in diesen 2 Stunden haben wir ca. 20 Cockroaches vom Balkon geworfen, teilweise tot, teilweise frisch gekillt, teilweise lebendig.

Cockroaches in den größen von 3mm bis 5cm. *Unfassbier*

Kollege vom 14.08.2005 01:30. Hat ganze 45 Sekunden um sein Leben gekämpft. Doch das Nervengas hat ihn geschafft.


Um 12:00 Mittags gings dann weiter: Küche lüften und alles rausräumen. Alles abwaschen, putzen, sauber machen, wegschmeissen, entsorgen und und und...

Nach 5 1/2 Stunden Arbeit lässt sich sagen dass die Küche einigermaßen sauber ist. Zwar noch nicht dem "deutschen Standard" entsprechend, aber mindestens 200% besser als vorher.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Seht selbst:

Kollege Cockroach

Wir haben lange drüber gerätselt, konnten aber keine worte dafür finden. Über 5 Stunden Arbeit haben wir in die Küche gesteckt, alles abgekocht, abgewischt, gespült und 3 malig nass rausgewischt. Der Farbe und Konsistenz des Spülwassers nach zu Urteilen wurde hier seit der Einrichtung der Küche nichtmehr geputzt. Eventuell mal die Wand neu gestrichen, aber nicht geputzt.

Zusammengerechnet haben wir etwa 40-60 Kakerlaken in insgesamt 7,5h Arbeit vom Balkon geschmissen. Wir haben irgendwann aufgehört zu zählen, wir können jetzt nur noch schätzen. Das war ein Erlebnis der "besonderen" Art die man so schnell nicht wieder vergisst. Auf der anderen Seite gehört das zu den
Erlebnissen die man eigentlich nicht unbedingt erleben will.

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