India - Diary

Mein Online-Tagebuch zu meinem Fachhochschul-Praxissemester in Indien bei der Firma "DaimlerChrysler Research and Technology India Private Ltd."

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Und es kam doch alles anders

alex | 01 August, 2005 13:16

Rechtzeitig um kurz vor 8 haben wir die Koffer und das Handgepäck gepackt, verladen und sind aufgebrochen. Unser erstes Ziel: Frankfurt Airport...


Auf der Autobahn war alles leer. Sehr ungewöhnlich für diese Uhrzeit und Jahreszeit.
In Frankfurt angekommen sind wir dann von einer Halle im Terminal 1 zur anderen und haben versucht den Schalter zu finden an dem ich meni Gepäck aufgeben kann. In Halle B sagte man uns wir müssen in Halle C, dort war der Auskunfts-PC der Meinung wir muessten in A. In B angekommen haben wir nochmal nachgefragt: Doch Halle C.
Was für`n Stress, und das so früh am Tag.

Egal, wir haben dann auch irgendwann die lange Schlange gefunden in der noch mehr Gleichgesinnte anstanden. Der Witz an der Geschichte bis jetzt: An der riesen Tafel war mein Flug noch gar nicht angeschrieben.
Als wir irgendwann ganz weit vorne standen wurde uns von anderen Passagieren erzählt daß es am gestrigen Tag in Mumbai ein schlimmes Unwetter (sprich: heftiger Monsun) gegeben hat und daß deshalb ein Flug ausgefallen sei der nun auchnoch mit in die Maschine müsse. Und auf einmal war auch die Tafel mit den vielen Flügen auskunftsfreudig:

Air India AI126, regulärer Abflug 11:45 verspätet sich auf 14:05...Prima. auch das noch. Egal, warten wir halt. Als dann irgendwann die Fluggäste vom gestrigen Tag eingecheckt hatten kamen wir dran. Daheim hatten wir den Koffer zuletzt mit 23Kg gewogen. Die Waage am Schalter 766 war jedoch der Meinung es wären 30Kg, auch gut. Den guten Mann am Schalter hat das nicht gestört. Vermutlich weil er Probleme hatte meine Reservierung zu belegen. Er hatt dann erstmal telefonieren müssen und meinte zum Kollegen am anderen Ende der Leitung: "Wir hauen die Maschine bis hinten voll". ?!??

Das große Gepäck eingecheckt hatten wir noch knapp über 2h Zeit........ um was zu essen:
Das letzte original deutsche Schnitzel mit Kartoffelsalat für die kommenden 6 Monate.

Danach war es lange nicht klar an welchem Gate ich meinen Flug beginnen werde. Der nette Mann am Gepäck-Checkin meinte es wäre vermutlich B22. Naja, es hatt dann noch gut eine Stunde gedauert bis es Zeit war die nächste Sicherheitskontrolle zu betreten. Das war dann auch gleichzeitig der Abschied von meinem Schatz und meinen Eltern. Nach einigen Umarmungen habs ichs dann gepackt und bin in die Handgepäckkontrolle rein gegangen. Wie zu erwarten durft ich mein Heiligtum, mein Notebook auspacken. Weitere Schwierigkeiten gab es aber nicht. Nachdem ich dann auch geblickt hatte daß es Gates gibt an denen es keine Passkontrolle gab bin ich auch durch diese Kontrolle.
Jetzt hieß es: Gate suchen... Papa meinte noch es wäre B51.. Ausgeschrieben war immernoch nur "B" ohne Nummer. Also bin ich Richtung B51 gelaufen. Da war`s noch ziemlich leer. Dachte schon ich bin falsch. Aber als dann immer mehr Leute am Gate anstanden die nach Indern aussahen musste ich wohl richtig sein. Und siehe da: So war´s auch.

13:20 MEZ+1 sollte das Boarding beginnen.. Bis es ejdoch so weit war wurde mal wieder Chaos verbreitet und es ging erst 14:00 los. Erst alle auf einmal, dann doch nur Reihe 70-84, dann Reihe 60-84, 50-84 und so weiter. Nach 40 haben sie aufgehört... Das lief dann unter "der ganze Rest". Mit dem Bus gings aufs Rollfeld. Es schien fast so als ob wir ne Rundreise über´s Rollfeld machen wollten. Wie sich später rausstellte wusste der Busfahrer nicht wo die Maschine steht ?! Wo gibts denn sowas ?
Ok, ich hatte Reihe 34D. Mein erster Hoffnungsfunke: Ein Gangplatz in der Mittel-Reihe. Mein Zweiter Hoffnungsfunke: Ein deutscher, etwa in meinem Alter hatte den anderen Gangplatz in dieser Reihe. Doch dann kam der Vater des scheinbar indischen Mädchens das in der MItte saß und fragte in einem fast perfekten englisch ob er nicht bereit wäre zu tauschen. Und da war mein Glück wieder zuende: Er hat getauscht. Rings um mich rum nur Inder, Amerikanische Inder die die Heimat besuchten (Eine 5 Köpfige Familie mit 2 kleinen Kindern aus Chicago), reine Inder und sonstige Amerikaner.

Dann entdeckte ich den 3-farb-Röhrenbeamer der n Stückchen vor mit hing. Ich hatte eine 1a Sicht auf die Leinwand. Super, dachte ich. Doch noch Glück gehabt... Dann wirds nicht langweilig. Tja, denkste. Ein Film und eine Serie (Hör mal wer da hämmert/Home Improvement) die auf Englisch waren. Der Rest waren indische Musikvideos (sowas lief nichtmal vor 20 Jahren auf MTV), indische Serien (war so ne Art Comedy-Serie, konnte aber nicht lachen, habs nicht verstanden) und eine Art indischer Heimatfilm: Lucky... Toller name für einen Film.
Die Story in Kurzfassung:

Spielt in Russland, Tochter eines Agenten der inidschen Botschaft wird vom Sohn des Indischen Botschafters während einer Rebellion gerettet, sie verlieben sich, und wenn sie nicht gestorben sind leben sie noch heute. Ach ja: Auch hier wieder sehr viel indisches "Jaaaiiiiiaaahhaaaiii aaa"-"Gesinge".

Ich habs dann mal mit Radio probiert. Aber auch hier hinken die Inder dem aktuellen Stand der Dinge hinterher. Das aktuellste was ich kannte war ein Song von Robbie Williams. Der Rest kam aus den 60-80ern aus den USA.

Ich hatte es dann mal mit schlafen probiert. Aber ständig gabs irgendwas zu essen, was zu trinken oder irgendeins der vielen Kleinkinder die um mich rumsaßen mussten brüllen wie am Spiess... Also nix mit pennen.

Um etwa 2:00 Ortszeit Mumbai bin ich dann in Mumbai geladet. Ich hatte den einen Steward gefragt wie das den mit dem weiterfliegen funktionieren würde.. er meinte es gäbe 2 Möglichkeiten: Entweder wir dürfen sitzenbleiben und mit dem selben Flieger weiterfliegen oder wir müssten umsteigen. Aber das würde das Flughafenpersonal noch bekannt geben. Ich habe natürlich auf die erste Variante gehofft. Doch bei meinem Glück.... mussten alle Passagiere "deplane"en, sprich aussteigen.

Also schnappte sich jeder sien Handgepäck und drängte sich Richtung Ausgang. Doch der Bus dr einem zum Terminal bringt war noch nicht da. Also hieß es wieder im stehen warten.
Nach überraschend wenigen Minuten schoss der Buss fast am Flugzeug vorbei und kam zum stehen. Wir durften die Treppe runter und einsteigen. Von Deutschland ist man gewohnt daß man die Füße eigentlich nicht besonders heben braucht. Alles wir einem geebnet. Auch die Busse haben ein hydraulisches Fahrwerk und fahren etliche Zemtimeter runter um ein besseres einsteigen zu ermöglichen. In Indien ist das anders: Da ist noch voller Körpereinsatz gefragt. Die letzte stufe der Treppe auf´s Rollfeld ist für Gehbehinderte kaum zu meistern, auch Kinder habens hier schwer. Selbes Spiel umgekehrt beim einsteigen in den Bus. Da muss man auch richtig "hochsteigen".
Aber zurück zum Thema... Aussteigen aus dem Flieger, rein ins nasse, verregnete Mumbai. Kaum hat man die Treppe betreten trifft einem schier der Schlag. Zirka 20 Grad Celsius mehr wie im inneren des Fliegers und zirka 500% mehr Luftfeuchte. Man muss beim ersten mal Luftholen gleich nochmal Luftholen, weil man nicht mit so wenig Sauerstoff in der Luft rechnet. Man kann sich das Gefühl etwa so vorstellen: Man springt ins Schwimmbad und stellt sich eine viertel Sekunde später in en bereits 120 Grad heißen Backofen. Schlagartig ist man an Armen und Beinen und eigentlich überall sonst auch so richtig scon warm-nebelfeucht. Richtig eklig eben.

Nun gut. Der Shuttlebus fuhr dann mit einem Affenkaracho Richtung Terminal und at so ziemlich jedes Schlagloch getroffen daß es auf dem Rollfeld gab. *IronieAn* Im Airport selbst war irgendwie kaum was los. Und das um 2:30 ?! *IronieAus* Da hier, wie ich´s schon vermutet hatte sämtliche Hinweisschilder etc fehlen hat man keinen Plan wo man hin muss. All diejenigen die zum ersten mal hier gelandet sind haben sich durchfragen müssen. Denke das waren rund 30-40% der Leute. Der arme Flughafenmensch der da so verlassen rumstand hätte einem leid tun können. Immer die selbe Auskunft geben.... Er hätte ja auch ein Schild hinstellen können. Na jedenfalls hings die Treppe hoch zu den Gates. Hier bekam ich einee Transit-Boarding-Karte mit der ich in den neuen Flieger einsteigen kann. Der nette Herr meinte auf meine Frage hin wie es jetzt weiter gehe "Das ist da inten ausgeschrieben!". Nach einigen Minuten suchen fand ich dan auch die Fluganzeigetafel. Abmaße etwa 4x4 Meter. Gar nicht so einfach zu finden, so ´ne kleine Tafel. Ganz unten in der Liste mit den !10! Flügen stand AI125... Gut, dan müsste ja bald AI126 erscheinen... Denkste. Um 3:00 hatte sich auf der Tafel rein gar nichts geändert. Am einen Eingang zu den Gates war ein Rechner ausgefallen. Er zeigte den BIOS-Bootbildschirm... Ein 486DX2-66 mit 8MB RAM.. *Höllenmaschine* Der neue DeepThought :-) (Insiderwitz)

Da ich nicht wusste wie es weiter geht und die tolle Anzeige nicht aktualisiert wurde bin ich ständig hin und her gependelt um beide Gateeingänge im Auge behalten zu können.
Meine unaufhörliche Umhergeherei wurde von einer Art Marktschreier unterbrochen. In der Mitte der beiden Gate-Eingänge war eine Art Ticket-Verkaufschalter von Air India. Dort Stand eine große Menschentraube die lauthals zu diskutieren anfing: "Asshole....why....not.... fucking...". Ich hab nicht alle Wort mitbekommen, aber es gig zu wie in der Börse. Wildes Händegefuchtel und Gestikulationen, gepaart mit lauten Ausrufen und teilweise nicht zu erkennenden Schimpfworten. Die Inder scheinen ein großes Temperament zu haben was Stress angeht.

Als sich dann heraus gestellt hat daß diese aufgebrachten Menschen schon 2 Tage auf dem Flughafen auf den Wartesitzen übernachten und sie ihren bereits gebuchten Flug nicht bekommen wurde mir einiges klar. Just in diesem Moment brauch auch ein großer Teil meiner mitreisenden Passagiere in Richtung Gate 16-20 auf. Irgendwas war im Gange. Alle liefen planlos umher, die Anzeigetafel zeigte auch nichts neues, nirgendwo war etwas von Flug Air India AI126 zu lesen. Und dennoch waren alle unterwegs. Also bin ich hinterher und hab einen der Passagiere der in einer Schlange anstand gefragt ob er denn auch den Flug AI126 hätte und auch nach Bangalore fliegt. Er zeigte mir seine Boardkarte. Ich war richtig. Nach dem Sicherheitscheck des Handgepäcks (schon wieder!) gings dann in den Gatebereich wo leider auch kein Hinweis auf Flug AI126 zu sehen war. Jeder der Airportmitarbeiter der gefragt wurde wusste entweder nichts odr gab keine Auskunft. Ja, was sind den das für Sitten und Gebräuche ? Eigebtlich müssten wir hier richtig sein. Denn der Herr am Eingang des Sicherheitschecks hat die Boardkarte überprüft.

Also machte sich schon wieder Planlosigkeit breit. Keiner wusste bescheid, es gingen "Gerüchte" um daß wir Gate 19 nehmen müssten. Einige Passagiere murmelten auf englisch vor sich hin daß es sowa mit Lufthansa nicht gäbe und daß das hier doch nicht wahr sein kann. Weitere Gerüchte gingen um daß der Flieger schon da sei, jedoch keine Crew da wäre die das Flugzeug fliegt. Noch so´ne tolle Sache.
Einige Zeit später stand auf einmal unser Flug AI126 am Gate 19 angeschrieben, worauf hin alle dort hin pilgerten. Doch am gate 19 war kein Flughafenpersonal ?! Naja, die kommen bestimmt gleich. Wieder einige Zeit später waren welche da, und alle haben sich zum boarding gedrängelt. Und auf einmal war der "Spaß" vorbei. Aus AI126 wurder auf einmal LH771. Also haben wir uns wieder hingesetzt. Kaum saßen wir gings es hier unten am Gate 19 genau so zu wie oben beim Ticketverkauf. Händegefuchtel, Auseinandersetzungen. Scheinbar haben hier die Betreuer von Gate 19 und Gate 20 wie die 3-jährigen Kinder konkurriert: "Ich will dran! Nein, ich zuerst...." Problem war eben daß es nur einen Halteplatz für den Bus gab, es aber 2 Gates waren. Nach wiederrum langem hin und her konnte sich Gate 19 duchsetzen und auf der Tafel stand wieder AI126. Doch jetzt beschwerte sich das Personal daß die Leute nicht in einer "single-line" standen. Kein wunder... das Ständige hin und her gewechsel bringt ja auch gar nichts durcheinander. Mir war das zu doof. Ich hab mich dann erstmal hingesetz und die Schlange Schlange werden lassen. Zwischenzeitlich hieß es der Flieger sollte um 6:00 starten. Das hätte aber nie im Leben geklappt. Letztendlich starteten die Turbinen um kurz nach 7. Also 5h nach der ursprünglich geplanten Landung in Bangalore... Man beachte: Ich saß noch im Flieger nach Bangalore!

Und jetzt kommt der Hammer: Als ich in den Flieger steige dachte ich mir "Den kennst du doch...". nein, nicht meinen PLatznachbarn. Den Flieger. Es war der selbe Flieger mit dem wir gekommen waren. Die Armlehne rechts von mir war mit einem toollen Kulli-Muster versehen, genau wie im ersten Flieger...

Diesmal habe ich etwas Schlaf abbekommen. Zum Glück. In Bangalore gelandet hieß es dann nur noch: Visakontrolle, Handgepäckkontrolle und Gepäckausgabe. Nachdem auch diese Hürden überstanden waren stand ich in der ARRIVAL-Halle in die von außen keiner rein durfte ?! Nur die Kofferwagen-Jungs durften die leeren Wagen wieder rein bringen. Wie erwartet wartete keiner auf mich. Also hab ich Vani angerufen die mir einen Fahrer schickte, der gute 60Minuten gebraucht hat.

In Indien gibt es 3 Verkehrsgesetze:

1. Du brauchst eine Hupe um zu überleben
2. Gefahren wird wo Platz auf der Straße ist
3. Wer das größere Gefährt hat, hat Vorfahrt.

Es wird gehupt, gedrängelt und geschoben. Zuerst sind wir zum Office gefahren, den Schlüssel fürs Zimmer holen. Im ersten Gebäude war jedoch keiner. Im zweiten Gebäude einige hundert Meter weiter war dann ein recht junger Typ der mir den Schlüssel gegeben hat...

*to be continued tomorrow*

Kein Empfangskomitee, kein Chef, nix. Wie ich später ausgefunden habe war das so ne Art Hausmeister. Jedenfalls war sein Englisch nicht das beste, ich hab ihn wirklich nur sehr schlecht bis gar icht verstanden. Ich hab nur so viel mitbekommen daß ich jetzt mit meinem Fahrer wohl einkaufen gehe. Mehr hab ich nicht verstanden.
Im Auto auf dem Weg zum "Supermarket" viel mir dann ein dass ich ja noch gar kein Geld gewechselt hatte. Also hab ich den Fahrer gefragt ob ich dort im "Supermarket" auch mit Euro bezahlen könne. Er hat irgendwas vor sich hingestammelt was sich wie ein YES anhörte. Wie sich dann rausstellte hat der Wohnkomplex einen kleinen Mini-Supermarkt im Erdgeschoss. Dort hab ich sicherheitshalber nochmal gefragt wie es mit Euro aussieht. Der Verkäufer/Kassier/Ladeninhaber meinte er würde nur Rupie nehmen. Mir war so als hätt´ ich das schon vorher gewusst.
Wir haben dann erstmal das Gepäck aufs Zimmer gebracht wo ich dann festgestellt habe daß ich nicht allein wohnen werde. Ich hätte 3 Mitbewohner erzählte mir der Fahrer, zwei aus Deutschland und eine aus den USA. Ich sollte sie später noch kennen lernen.
Da mein Einkaufsproblem noch nicht gelöst war fuhren wir in die MG (Mahad Maghandi [schreibt man das so?]) Road wo ich erstmal Geld getauscht habe. Im Supermakrt angekommen wusst ich ja erstmal gar nicht was ich einkaufen sollte. Ich wusste ja noch ncihtmal wie das mit der Kantine in der Firma funktioniert. Der Fahrer meinte Mittag-Essen gäbs in der Kantine. Beim Frühstück kam dann wieder so ein "seltsames" YES. Ich hab dann erstmal nix eingekauft und bin wieder zurück ins Office mittagessen. Es gab Reis mit Kartoffeln und einer scharfen Soße. Der, ich nenn ihn der einfacheit halber mal Hausmeister (wobei ich das ja noch immer nicht so genau weiß) hat mich danach an einen Typ verwiesen der mich in die Personalabteilung zu (ich hoffe ich schreib das jetzt richtig) Mahmta brachte wo ich noch ein Forumlar ausfüllen musste. Vinod, ihr Kollege hat mich danach durch die Firma geführt und mir sämtliche Mitarbeiter vorgestellt. Zuguterletzt bin ich dann in meiner Abteilung gelandet. Meine Kollegen sind nett. Es gibt sogar 2-3 die einigermaßen bis exzellent Deutsch sprechen. Einer davon, Ralf, ist auch ein deutscher. Kanchi, die auch einige Worte deutsch kann hat mich dann den anderen Studenten hier im der Firma vorgestellt. Somit habe ich dann auch meine Mitbewohner kennen gelernt. Thorsten, der auch an der FH Heilbronn studiert (Electronic Business), Christian, BA-Student aus Affalterbach und Jolina, MIT-Studentin aus den USA.

Ich hab dann auch gleich meinen eigenen PC bekommen. Eine Höllenmaschine: einen P3 866Mhz mit wahnsinnigen 256MB RAM und einer 30GByte Platte. Meine Hoffnungen mit meinem Notebook hier ins Firmennetz zu dürfen haben Chris und Thorsten gleich wieder vernichtet...Scheinbar ist das "unmöglich" seit es diese neue Sicherheitsrichtlinie gibt. Mal sehen.
Da der Chef meiner Abteilung erst Mitte der Woche wieder kommt hab ich erstmal nichts zu tun. Ich darf den ganzen Tag surfen und tun und lassen was ich will. Also schreib ich hier fleissig meine Erfahrungen des ersten Tages auf :-)

Eine weitere Besonderheit ist hier der Tee/Kaffee/Snack-Service. Zwei mal am Tag gibts kostenlosen Kaffee und/oder Tee. Ich nehm immer den Tee. Kaffee mag ich eh nicht so, zumal der Tee mir besser erscheint: Gut gesüßt und mit Milch. Ist richtig lecker. Essen in der Kantine ist umsonst (jedoch laut Chris und Thorsten nicht immer "prikelnd") und um 18:00 gibts einen Snack der auch nix kostet.

Arbeitsbeginn ist um 9:00. Wobei ich heute am zweiten tag feststellen muss daß viele erst später kommen. Bin wegen des Verkehrs um kurz nach 9 erst eingetroffen. Und da saßen hier erst 2 Kollegen.

Mittag ist um 13:00 für 2 Stunden (je nachdem wie und wo man halt isst und pausiert), Feierabend ist um 18:00.

Den Heimweg hab ich dann mit Chris und Thorsten angetreten. Bin zum ersten mal mit so einer Moped-Rikscha gefahren.. Zu dritt ist es eng, aber günstig. 60 Rupien für 3 Personen quer durch die Stadt...

Am Abend haben wir dann noch "Das Leben des Brian" auf englisch gesehen (hab ja 34 DVDs auf meiner USB-Platte dabei) und über Gott und die FH/das Studium geredet. Um halb eins bin ich dann ins Bett. Hatte ja in den letzten 38 Stunden nur 1 Stunde schlaf im Flieger...

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